Bauwerke

Burgen, Schlösser, Klöster und andere sehenswerte Bauten

Ruine Kirchschlag, Eingangsbereich von Richtung Feuerturm

Die Ruine Kirchschlag erkunden: Blickpunkte, alte Mauern und ein Feuerturm

Vom Feuerturm runter schauen, anstatt hinauf. Erfreuliche Ausblicke über die Region genießen, anstatt bedrohliche Rauch- oder Feuerzeichen von unten zu erspähen. Zum Glück hat sich die Funktion und Bedeutung des Feuerturms der Ruine Kirchschlag drastisch geändert. Statt vor Gefahren zu warnen dient der Turm heute als Aussichtspunkt. Von hier lässt sich die Gegend rund um Kirchschlag perfekt überblicken und so nebenbei eine bedeutende Burg aus dem 12. Jhdt. besichtigen.

Burg Liechtenstein von unten

Die Burg Liechtenstein: eine Mittelalterburg, wie sie im Buche steht!

Wehrhaft und majestätisch thront die Burg Liechtenstein am Mödlinger Hausberg. Eine richtige Mittelalterburg, auf den ersten Blick. Aber ist sie das wirklich? Bei einer Führung entdeckst du die romanische Burganlage, genießt Blicke vom Rundbalkon über das Wiener Becken und deckst dabei Mythen des Mittelalters auf. Ein kurzweiliger Ausflug für Kulturbegeisterte.

Donaupark mit Donauturm im Hintergrund

Der Donaupark und Donauturm: Moderne Architektur trifft grüne Oase  

Der Donaupark im 22. Wiener Gemeindebezirk ist ein beliebtes Naherholungsgebiet der Wiener. Große Wiesenflächen, ein kleiner See und unterschiedliche Pflanzenarten machen den Park zu einem perfekten Ort für eine Auszeit im Grünen. Dank des Donauturms, der als Aussichtsterrasse und Café–Restaurant genützt wird, lockt es auch immer wieder Gäste von außerhalb in den Donaupark. Ein Besuch lohnt sich! Immerhin kannst du vom höchsten Gebäude Österreichs großartige Blicke über Wien genießen!

Virgilkapelle Einblick und Treppe

Die Virgilkapelle – Im Museum des Mittelalters  

1972 wurde die unterirdische Virgilkapelle am Wiener Stephansplatz dank der Grabungen im Zuge des U-Bahn Baus wieder entdeckt. Während die Kapelle die letzten Jahre nur in absoluten Ausnahmefällen zugänglich war hat sie seit letzten Dezember als Museum des Mittelalters seine Tore für Besucher geöffnet.

Stephansdom, Südansicht

Der Stephansdom – das Wahrzeichen Wiens unter die Lupe nehmen

Der Stephansdom in Wien gehört zu den wichtigsten Wahrzeichen Österreichs. Die, dem St. Stephan geweihte, Kirche entstand in ihrer heutigen Gestalt ab der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts. Obwohl Gotteshaus ist das Gebäude touristisch sehr beliebt und daher gänzlich nur mittels Eintritt zu besichtigen. Neben dem Innenraum kannst du die Katakomben besichtigen und auf den Nordturm gelangen – herrlicher Wien Blick inklusive.

Stift Klosterneuburg Ansicht ©Michael Zechany/Stift Klosterneuburg

Stift Klosterneuburg: ein Ort mit vielen Gesichtern

Das Stift Klosterneuburg wurde im 12. Jahrhundert vom Babenherger Herzog Leopold III. und seiner Frau Agnes gegründet. Seit dieser Gründung wurde das Augustiner Chorherrenstift mehrmals umgebaut und erweitert, weshalb es sich heute als Konglomerat gotischer, barocker und historistischer Architektur präsentiert. Bei einem Besuch kannst du die vielfältigen Facetten des Stifts kennenlernen: dessen weltliche und geistliche Seite, dessen Funktion als Schatzkammer und als eines der größten Weingüter Österreichs und dessen wunderbar gestaltete Gärten. Auch den berühmten Verduner Altar, ein Meisterwerk der Goldschmiedekunst des 12. Jahrhunderts, kannst du hier besichtigen.

Zur Ruine Rauhenstein – ein familienfreundlicher Ausflug

Zur Ruine Rauhenstein – ein familienfreundlicher Ausflug

Die Burgruine Rauhenstein wurde im 12. Jahrhundert erbaut und sicherte gemeinsam mit der gegenüber liegenden Burgruine Rauheneck im Mittelalter den Verkehrsweg von Baden durch das Helenental. Der älteste Teil der Burgruine Rauhenstein ist der 20 Meter hohe Turm, seine Mauern sind an der Basis drei Meter dick. Die Burg Rauhenstein wurde immer wieder bewohnt, zerstört und wieder aufgebaut. An ihrem endgültigen Verfall ist die Abdeckung des Daches schuld, um Steuern zu sparen. Nach dem Aufstieg durch den Wald kannst du eine wunderschöne Aussicht genießen und durch die verschiedenen Bereiche der Ruine spazieren.

Stift Heiligenkreuz, Mönch in der Fraterie

Im Stift Heiligenkreuz. Zu Besuch bei den Zisterziensermönchen

Das Stift Heiligenkreuz im Wienerwald bei Baden wurde 1133 vom Babenberger Herzog Leopold III. auf Wunsch seines Sohnes Otto von Freising gegründet und gehört zu den älteren Zisterzienserklöstern in Österreich. Das weitgehend mittelalterliche Stift gehört zu den schönsten Klöstern Österreichs. Bei einer Führung kannst du nicht nur die beeindruckende Architektur entdecken, sondern auch über die Lebensweise der Zisterzienser erfahren.

Burgruine Aggstein Blick zur Kernburg

Ausflug zur Burgruine Aggstein in der Wachau

Die Burgruine Aggstein liegt auf einen 300 Meter hohen Felssporn in der Wachau. Die ehemalige mittelalterliche Burg entstand im 12. Jahrhundert und wurde im 15. Jahrhundert wieder aufgebaut. Bei einem Besuch der Burgruine Aggstein kannst du völlig ins Mittelalter eintauchen: Die Reste der Burg erkunden, mehr über das Leben auf Aggstein erfahren und Sagen und Legenden über die Burg hören. Und natürlich hast du hier einen fantastischen Blick auf die Donau und Wachau. Gleich vorab ein Bekenntnis: Ich liebe die Burgruine Aggstein. Sie gehört definitiv zu meinen liebsten Ruinen Österreichs – und davon hab‘ ich schon einige besichtigt. Grund dafür ist nicht nur die malerische Lage und herrliche Aussicht, sondern auch die wirklich beeindruckende Burganlage und deren tolle Aufbereitung für Besucher (sprich Wissensvermittlung). Nicht zuletzt auch die vielfältigen Angebote und Veranstaltungen, die immer wieder am Areal der Burgruine stattfinden. Immer wenn ich in der Gegend rund um Aggsbach bin (leider…

Kreuzgang, Stift Lilienfeld

Ausflug ins Stift Lilienfeld

Das Zisterzienserstift in Lilienfeld wurde 1202 von Herzog Leopold VI. gegründet und im großen Stil errichtet – die Stiftskirche ist bis heute die größte Kirche Niederösterreichs. Von der ursprünglich gotischen Klosteranlage haben sich große Teile erhalten und können heute im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Der benachbarte Stiftsgarten stammt aus dem 19. Jahrhundert und bietet einen gelungenen Kontrast zur Stiftsbesichtigung.

Schloss Greillenstein, Ansicht des Eingangsbereichs

Schloss Greillenstein – ein unterschätztes Ausflugsziel

Das Schloss Greillenstein gehört unweigerlich zu den beeindruckendsten und am besten erhaltenen Renaissance Bauten Österreichs. Zwischen 1570 und 1604 wurde das mittelalterliche Schloss zu einer Vierflügelanlage ausgebaut und hat sich bis heute in dieser Form erhalten. Bei einem Besuch kannst du die Architektur sowie die Ausstattung aus dem 16. und 17. Jahrhundert samt einer Badestube von 1620 besichtigen. Ein alter, barocker Garten und eine Sonderausstellung runden den Besuch ab.

Haus im Museumsdorf Niedersulz

Ausflug ins Museumsdorf Niedersulz: Zeitreise ins Weinviertel um 1900

Wie sah das Weinviertel im 18. und 19. Jahrhundert aus? Wenn du dieser Frage nachgehen willst, dann bist du im Museumsdorf Niedersulz gut aufgehoben. Denn in diesem Freilichtmuseum im gleichnamigen Ort im Weinviertel gibt’s, auf einer Fläche von 22 Hektar, genau das zu sehen: Ein eigenes kleines Dorf samt Dorfgasse, Kellergasse und Dorfplatz, bestehend aus rund 80 wieder aufgebauten Objekten samt Ausstattung. Nicht zu vergessen die dazu passende Bauern- und Vorgärten mit seltenen Pflanzen- und Obstsorten, die es hier zu bewundern gibt. Interessiert? Dann lies‘ unbedingt weiter!

Schloss Grafenegg und Schlosspark am Morgen

Schloss Grafenegg – ein Märchenschloss in Niederösterreich  

Das Schloss Grafenegg hat in den letzten Jahren vor allem wegen der kulturellen Veranstaltungen im Wolkenturm Berühmtheit erlangt. Außerhalb der Konzerte kannst du das Schloss sowie den umliegenden Schlosspark besichtigen. Ein Besuch lohnt sich, gehört das Schloss doch zu den bedeutendsten Schlossbauten des romantischen Historismus. Der 32 Hektar große Schlosspark lädt anschließend zu einem Spaziergang ein.

Schloss Eckartsau: Ausflug und Spaziergang im Barockschloss der Habsburger

Das Schloss Eckartsau im Marchfeld erlangte vor allem auf Grund der geschichtlichen Ereignisse Berühmtheit: hier verbrachte der letzte Kaiser Österreichs Karl I. seine letzten Tage auf österreichischen Boden und verzichtete auf die ungarische Herrschaft. Aber auch der Bau und dessen Ausstattung können sich sehen lassen und gehören zu den Highlights des österreichischen Barocks. Bei einem Besuch kannst du die Architektur, den Schlossgarten und die letzten Wohnräume Kaiser Karls I. in Österreich besichtigen.

KUNST HAUS WIEN Fassade

Das KUNST HAUS WIEN – Auf den Spuren Friedensreich Hundertwassers

Das KUNST HAUS WIEN widmet sich ganz dem Künstler Friedensreich Hundertwasser und beherbergt die weltweit einzige permanente Gesamtschau seines Werkes. Hier werden, anhand der Philosophie des Malers, dessen Malerei, graphisches Werk, architektonisches Wirken und weiteren Projekten gezeigt. Auch das Haus selbst, Gebäude der ehemaligen Thonet-Möbelfabrik, wurde von 1989 bis 1991 von Friedensreich Hundertwasser neu gestaltet und spiegelt dessen Stil wieder. Bei einem Ausflug zum KUNST HAUS WIEN kannst du also nicht nur bei der Dauerausstellung das Schaffen des Künstlers näher lernen, sondern bist auch gleichzeitig in einem seiner Werke