Jahresrückblick 2018 – oder: die schönsten Orte, die ich 2018 besucht habe

Jahresrückblick 2018
Welche Orte mich dieses Jahr besonders beeindruckt haben? Welche Neu- und Wiederentdeckungen ich gemacht habe und warum? Der Jahresrückblick 2018 verrät es dir - und dazu natürlich auch wie gewohnt die TOP-5 der beliebtesten Freizeittipps des Jahres!

Fast wie das Amen im Gebet gehört er mittlerweile dazu: der obligatorische Blick zurück am Jahresende. Und so abgedroschen es auch vielleicht sein mag, so 0815, so gehört es trotzdem für mich dazu. Weil ich es einfach schön finde, mich an Dinge zu erinnern, die ich dieses Jahr erlebt habe. An Aufgaben, die ich gemeistert, an Begegnungen, die ich gemacht oder Geschichten, die ich gehört habe. Und an Orte, die ich entdeckt habe. Während ich die letzten beiden Jahre vor allem mein Blog und eure Lieblinge in den Vordergrund gestellt habe, möchte ich heuer meine ganz persönlichen Ausflugshighlights mit euch teilen.

  1. Das Kellerviertel Heiligenbrunn

Kellerviertel Heiligenbrunn Häuser

Der erste Ort, der mir in den Sinn kommt, wenn ich überlege, welcher Ort mich 2018 beeindruckt hat ist das Kellerviertel Heiligenbrunn. Diese Ansammlung an denkmalgeschützten Presshäusern im Burgenland, teilweise aus dem 19. Jahrhundert. Diese Ruhe, Gemütlichkeit, diese eigentümliche Stimmung, als wir durch die Gassen schlenderten. Die sanften Hügel mit Weinstöcken, die hinter den Häusern anstiegen und der grandiose Ausblick in die andere Richtung. Das gemütliche Sitzen im Schatten eines Baums und das freundliche Gespräch beim Kauf des berühmt berüchtigten Uhudlers mit hiesigen Weinbauern.

 

  1. Die Schneebergblick-Runde auf der Hohen Wand

Schneebergblick Runde Aussicht
Wenn anderorts der Schnee schon geschmolzen ist, dann lohnt sich ein kleiner Ausflug auf die Hohe Wand. Hier kannst du noch im Winterparadies spazieren, auf der Schneebergblick Runde sagenhafte Aussichten genießen und vieles vieles mehr.

Schon jahrelang nehme ich mir vor eine Winderwanderung zu machen. Heuer, ganz zu Beginn, hat es endlich geklappt. Während bei uns „unten“wie üblich Tauwetter herrschte und sich die Welt schön grau und braun zeigte, war die Hohe Wand ein wenig angezuckert. Aus diesem Wenig wurde mit jedem zurückgelegten Höhenmeter mehr. Oben dann: Winterwunderland. Lachende, rodelnde Kinder, knöchelhoher Schnee, blauer Himmel und Sonne. Unsere Winterwanderung, die sogenannte Schneeberg-Blick Runde, führt uns weg von Hirschgehege und Streichelzoo, über die Straße, hinein in den Wald. Still ist es hier, nichts zu merken vom Trubel. Der Waldboden mit glitzernden Schneekristallen bedeckt, ab und an ein Lama, das sich sonnt. Oben die Aussichtswarte samt grandioser Aussicht.

 

  1. Ein verstecktes Bootshaus am Lunzer See

Bootshaus am Weg beim Wandern rund um den Lunzer See

Versteckt am Zufluss des Mitterbachs, am Rande des Lunzer Sees. Entdeckt während einer Wanderung um den wunderschönen Lunzer See im Mostviertel. Ein Highlight auf einer Wanderung, voller schöner Entdeckungen. Türkises Wasser, bewaldete Hügel, ein glasklarer Bach, saftige Wiesen. Der Wanderweg gibt immer wieder schöne Blicke auf den See und dessen naturbelassene Umgebung frei. Nur vereinzelt sind Tretboote am Wasser unterwegs, manchmal hören wir das Lachen von Kindern. Still ist es, trotz Sommerferien, trotz heißem Tag, trotz beeindruckender Kulisse. Ein wunderschöner Sommertag in Niederösterreich.

 

  1. Der kleine Weinbauort Falkenstein

Eine Einladung verschlug mich in diese nördliche Gegend, für uns fast am anderen Ende Niederösterreichs, ganz nah an der tschechischen Grenze. Es war auch vielmehr ein kurzer Blick auf der Durchfahrt, den wir hier auf diesen malerischen Ort erhaschen konnten. Der aber reichte, um den Vorsatz zu fassen, dass wir wieder kommen. Uns genauer umschauen. Bleiben, wenn auch nur für eine Nacht. Das Bild, das sich uns bot, war zu schön. Die Burgruine Falkenstein, thronend am Hügel über dem gleichnamigen Ort. Rundherum, auf den abfallenden Hängen, Weingärten. Am Fuße dann das Dorf, zahlreiche Heurige, die die Hauptstraße säumen. Davon, dass der Wein aus Falkenstein auch schmeckt, konnten wir uns übrigens im Anschluss im benachbarten Ort Kirchstetten beim „Tafeln im Weinviertel“ überzeugen.

 

  1. Die Burgruine Aggstein

Burgruine Aggstein Blick zur Kernburg
Sagenhafte Geschichten, unglaubliche Ausblicke, mittelalterliche Mauern und großartige Aufbereitung für Besucher: einen Ausflug zur Ruine Aggstein kann ich dir nur ans Herz legen.

2018 war nicht mein erster Besuch auf der Ruine und definitiv auch nicht mein letzter. Denn die mittelalterliche Burgruine Aggstein gehört für mich auf alle Fälle zu den schönsten Orten in der Wachau. Deswegen auch trotz erneuten Besuch zu den Ausflugshöhepunkten im Jahr 2018. Die gut erhaltene Anlage, die Aussicht auf die Donau, die urige Burgtaverne, hier stimmt einfach alles. Diesmal war es ganz besonders schön. Diesmal war Frühling. Der Himmel blau, das Wetter grandios, die Sicht von oben fantastisch bis zu Ötscher und Schneeberg. Dazu ein buntes Treiben, ein reger, ausgelassener Betrieb: das Mittelalterfest. Mittendrin wir, mein Mann, meine Tochter und ich, die das Areal erkundeten, riesige Seifenblasen machten, den Rittern lauschten, dem Schmied beobachteten und einfach nur den Tag genossen.

Ganz lasse ich es natürlich nicht unter den Tisch fallen:

Das waren eure TOP-5 Freizeittipps auf freets im Jahr 2018:

Platz 1

Baden im Stausee Ottenstein

Platz 2

Abkühlen im Höllental

Platz 3

Naturjuwel Almsee

Platz 4

Wandern am 1. Wiener Wasserleitungsweg

Platz 5

Weinwandern am Wiener Nussberg
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