Juni 2021 – Rückblick und Highlights

Collage Rückblick Juni 2021
Ein Monat voller Abenteuer und Entdeckungen. Ganz viel Niederösterreich und ein klein wenig Kärnten.

…und ruck zuck ist schon wieder der 08. Juli da. Höchste Zeit also für einen kleinen Rückblick und ein paar Highlights aus dem vergangenen Juni. Denn – vielleicht hast du es ja auch gemerkt – der Juni und vor allem die Aktivitäten darin, kamen bislang etwas zu kurz. Nicht, dass es wenige gewesen wären, ganz im Gegenteil. Nach dem schleppenden April und dem langsam wieder in Fahrt kommenden Mai, sind wir im Juni viel unterwegs gewesen. So viel, dass mein Blog ein klein wenig stillgestanden ist. Viel Zeit zum Schreiben bleib da nämlich nicht. Daher ist dieser Rückblick irgendwie mal was ganz was Neues – ein kleiner Teaser zu Blogartikel und Fotoupdates, die (hoffentlich) bald erscheinen werden.

 

Burgerlebnisse und heiße Sommertage: der beginnenden Juni

Gleich am Monatsbeginn haben meine Mädels und ich die Ausflugssaison eröffnet. Besser gesagt, die ganz speziellen Ausflüge zu dritt, die wir seit letzten Sommer in  unseren Alltag einbauen. Nur ich und meine Töchter und, dieses eine Mal ausnahmsweise, die Heidi (-figur meiner Tochter, die derzeit überall mitmuss). Immerhin auch ein Mädchen, passend zu unserem Mädelstag. Gemeinsam haben wir einen Tag in der Buckligen Welt verbracht. Zurest in Kirchschlag, wo wir am einfachen Schritteweg (1,6km) vom Hotel Post zur Ruine Kirchschlag „gewandert“ sind. Dort angekommen haben wir (tatsächlich sehr begeistert) die alte Ruine in Augenschein genommen. Sind am Laufgang spaziert, haben durch Zinnen geschaut und die Mädchen haben ihren Thron im Burghof bestiegen. Später haben wir uns ein gutes Mittagessen beim Eis Greissler in Krumbach gegönnt und natürlich ein köstliches Eis (Schoko-Himbeere). Mit neuer Energie wurde der Erlebnisbereich erkundet.

Kind vor Übersichtsplan

Ruine Kirchschlag

Eis Greissler Kinder im Erlebnisbereich

Teich beim Eis Greissler in Krumbach

Tags darauf ging es weiter nach Wien, genauer gesagt zur Alten Donau. Bei einer Bootsfahrt (jedes Jahr ein Fixpunkt bei uns) haben wir den Sommertag genossen, Babyschwäne beobachtet und manche von uns haben auch nach Fischen Ausschau gehalten. Später sind wir bei der flachen Schotterbucht an Land gegangen, wo die Kinder begeistert bis zu den Knien ins Wasser gelaufen sind und Schätze gesammelt haben (Steine, die wie Zuckerl aussehen). Mittagessen gab’s in Picknickform (to Go) vom Selbstverständlich und im Gras direkt am Ufer der Alten Donau.

Kleinkind badet in der Unteren Alten Donau
Die seichte Schotterbucht bietet sich ideal für kleine Kinder an.

Urlaub am Weissensee und ein paar kleinkindtaugliche Ausflüge

Am Wochenende sind wir dann zum Weissensee aufgebrochen. 7 Tage haben wir in unserem (wirklich großartigen) Quartier in Neusach verbracht und die schöne Umgebung erkundet. Auch, wenn das Wetter etwas launisch war und die Hitzewelle im restlichen Österreich hier ausblieb, haben wir viel Zeit draußen verbracht. Wir sind Stück für Stück den Slow Trail am Weissensee gewandert, haben Schnecken, Igel, Hasen, Eidechsen und Mäuse beobachtet, die schönsten Pausenplätze entdeckt und große und kleine Schifffahrten unternommen. Wir haben unsere erste Radtour zu viert unternommen, sind Boot gefahren, haben Minigolf gespielt (oder es zumindest versucht) und viel Familienzeit verbracht.

Stück in Richtung Dolomitenblick, Slow Trail Weissensee
Der Weg für geübte Wanderer ist nicht recht dramatisch, gutes Schuhwerk aber unbedingt nötig.
Pausenplatz am Weissensee
Das nenn’ ich mal einen Pausenplatz.

Gegen Ende hin haben sich meine Tochter und ich in einem der Sonnenfenster sogar bis zum Bauch in den kalten See (17 Grad) gewagt. Ja und zwischendurch haben wir auch den Ort verlassen und sind zum Familywald am Ossiachersee gefahren. Sind über Hängebrücken gelaufen, mit der Flyline gefahren, haben die brandneuen Treenets erkundet und überhaupt einen lustigen und abenteuerlichen Tag im Wald verbracht.

Hängebrücke im Familywald Ossiach
Immer wieder sausen die Kinder vor und zurück. Die Hängebrücken sind das unbestreitbare Highlight des Familywalds – auch beim 2. Besuch 2021.
Treenets, Beschilderung
Treenets: am Ossaicher See erstmalig im deutschsprachigen Raum

Krönender Abschluss für unsere Mini-Maus war ein Stopp am Heimweg in der Heidi-Alm (von ihrer Begeisterung für Heidi und Peter hab‘ ich ja schon vorhin berichtet). Auch wenn es noch recht frisch war (der Schnee war nicht zu übersehen), hatten wir immerhin Sonne und blauen Himmel, als wir Heidi, Peter, Clara und den Rest der „Bande“ besuchten. Josef streichelten („ich hab‘ dich so lieb“, wie ihm unsere jüngste immer wieder zuflüsterte), die Almhütte entdeckten und am Ende den Spielplatz unsicher machten. Ein Abstecher zum schönen Falkertsee musste natürlich auch sein, bevor es wieder retour nach Hause ging.

Heidi Alm mit Kleinkind
Heidi und Peter hautnah. Ein Erlebnis für unsere Minimaus.

Im Motorikpark in St. Corona

Ihr denkt wir hatten genug? Von wegen! Die Woche drauf ging es bei uns schon wieder weiter – dieses Mal in den Motorikpark in St. Corona. Den wir abseits der Ferien und unter der Woche tatsächlich fast für uns alleine hatten. In aller Ruhe haben wir die einzelnen Motorikstationen ausprobiert und nicht nur unsere große Tochter (knapp 5 Jahre) hatte ihre helle Freude. Auch mein Mann und ich haben immer wieder unser Glück versucht und mit Mamas Hand ging’s auch für die jüngste schon ganz gut. Das absolute Highlight – das neu errichtete Trampolin – kam am Schluss.

Erlebnisarena St. Corona, Motorikpark
Die “Luftballons” und das Trampolin am Ende waren das unbestrittene Highlight bei unserer Tochter.

Noch ein paar Kurzurlaube und Wanderungen

Waldviertel: Maria Taferl

Nach ein bisschen Zeit zu Hause, im Garten, oder am Wiener Neustädter Spielplatz waren wir am Wochenende wieder unterwegs. Das erste Mal seit fünf Jahren verbrachten wir eineinhalb Tage alleine, ohne Kinder. Genauer gesagt in Maria Taferl, wo wir gemeinsam mit dem besten Gastwirt des Wallfahrtsorts ein Stück des Lebenswegs gewandert sind (mehr dazu auch im Blog der NÖ-Wirtshauskultur); und weil es so schön angenehm warm war (über 30 Grad) haben wir im Anschluss zu zweit ein kleines Stück der Steinbachklamm erkundet. Am nächsten Tag die Pfingstrosentage in Artstetten besucht (und gemerkt, wie entschleunigt ein Gartenbesuch ohne Kinder sein kann), bevor es weiter ging – zu den Kindern und einem Familienwochenende auf der Burg Plankenstein.

Lebensweg bei Taferl
Hochsommerwanderung bei Maria Taferl
Taferl Aussicht
Großartige Aussicht von der Basilika Maria Taferl
Steinbachklamm
Herrlich kühl und erfrischend: die Steinbachklamm im südlichen Waldviertel

Schloss Artstetten

Hängematte im Schloss Artstetten
Gartenlust heute mal ohne Kinder, voller Langsamkeit und Entschleunigung.
Pavillon im Schloss Artstetten
Sieht das nicht einfach nur wunderschön aus?

Mostviertel: Burg Plankenstein und Erlaufschlucht

Auch auf dieser mittelalterlichen Burg verbrachten wir eine Nacht. Begaben uns auf die Suche nach einem Schatz, genossen einen Burgherrenschmaus in der Taverne, saßen abends im Innenhof bei einem Glas Wein zusammen und besichtigten am Tag darauf die Burganlage. Und weil es mit der Hitze immer noch nicht vorbei war und wir schon im Mostviertel waren, legten wir am Heimweg einen kurzen Stopp in der Erlaufschlucht ein (so, so schön und vor allem erfrischend, wir kommen sicher wieder).

Denkt ihr es ist schon genug? Nicht ganz. Denn ein kleines Abenteuer erwartet uns noch im Juni. Vom Kurzbesuch am Wasserspielplatz in Bad Vöslau und einem Besuch im Thermalbad Vöslau (immer wieder schön) einmal abgesehen. Am letzten Wochenende des Junis ging es noch einmal kurz weg. Wieder nach Niederösterreich, wieder in den Norden, dieses Mal aber ganz hinauf: nach Schrems.

 

Familienwochenende in Schrems

Zu viert verbringen wir ein schönes Wochenende in Schrems. Wandern durchs Hochmoor(Naturparkweg – Fotoupdate folgt), kühlen uns im Moorbad ab und entdecken das UnterWasserReich (das tatsächlich mit Kindern dann wieder ganz anders gelagert ist, als das letzte Mal 2015). Am nächsten Tag fahren wir wieder retour, legen aber am Stausee Ottenstein einen kurzen Zwischenstopp ein. Und weil es so schön ist, suchen wir uns ein Plätzchen am Ufer und kühlen uns im (gar nicht so kalten) See ab, bevor es nach Hause geht.

Prügelsteg, Hochmoor Schrems
Faszinierende Natur im Hochmoor Schrems
Kind im Moorbad Schrems
Abkühlung im Moorbad Schrems
Unterwasserreich Schrems
Natur pur und viele Attraktionen für die Kids im Unterwasserreich Schrems
Ottensteiner Stausee
Kurze Abkühlung am Heimweg im Ottensteiner Stausee

Jetzt sind wir mal froh, wieder hier zu sein. Ein wenig langsamer zu machen und auch den Garten zu genießen. Wobei, Pläne gäbe es da ja schon wieder einige.

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