mantrailing bei pu(h)re.Dogs – deinen Hund auf die richtige Fährte bringen

kurz&bündig

Im Bezirk Neunkirchen bietet Esther Puhr mantrailing an. Bei den jeweils vier Einheiten werden die Hunde darauf trainiert Fährten zu folgen und dabei Zielpersonen zu finden. So werden die Hunde geistig gefordert, beschäftig, ihr Selbstbewusstsein sowie die Bindung zwischen Hund und Mensch gestärkt.

Wer kennt sie nicht, unsere vierbeinigen Freunde, die großartige Arbeit als Lawinenhunde oder als Suchhunde in Erdbebengebieten leisten? Vorrausetzung dafür ist die gute Nase der Hunde. Denn Hunde riechen etwa 300 Mal besser als Menschen. Mit „mantrailing-Training“ lernen die Tiere diese Fähigkeit zur Auffindung von Menschen besser einzusetzen.

mantrailing? Was soll denn das sein?

ein paar Hintergrundinfos über die Trainingsmethode

mantrailing bedeutet nichts anderes, als dass der Hund eine jeweilige Zielperson sucht und findet. Und zwar mit seiner Nase: Vor der Suche schnuppert der Hund an einem Geruchsträger (wie z.B.: ein getragenes T-Shirt oder ähnlichem) der Zielperson und folgt der „Geruchsspur“ solange, bis er die versteckte Person gefunden hat.
Das kennst du ja vielleicht von Nachrichten oder Filmen (Stichwort: Lawinensuche). Damit dein Hund eine solche Glanzleistung vollbringen kann, muss er natürlich hart trainieren. Mantrailing bedeutet also anfangs eines: Training für Hund und Hundeführer. Kurse dazu bietet im Bezirk Neunkirchen Esther Puhr (Hundeschule pu(h)re.Dogs) an. 

Kann ich mantrailing mit meinen Hund überhaupt machen?

Klar jeder Hund ist anders und vielleicht bist du dir etwas unsicher, ob diese Challenge auch etwas für deinen treuen Begleiter ist! Soviel kann ich dir schon sagen: maintrailing ist generell für alle Haushunde etwas. Natürlich tun sich da sogenannte „Bloodhounds“ (Hunde mit langen Nasen und großen Schleimhäuten) wahrscheinlich etwas leichter, aber auch kleine Hunde – wie beispielweise Chihuahas – können dabei ganz groß raus kommen. Grundsätzlich wird dabei ja auch die Bindung zwischen Mensch und Tier intensiviert und das Wichtigste ist: es soll einfach Spaß machen.

Esther Puhr auf einer Bank mit zwei Hunden
Esther Puhr von pu(h)re.Dogs. Egal ob groß, oder klein, Bloodhound oder nicht, beim mantrailing kommen alle Hunde ganz groß raus!

Wenn du möchtest kannst du aber vorab schon einmal zu Hause ausprobieren, wie sich dein Hund so beim Schnuppern anstellt. Verstecke beispielsweise ein Leckerli im Garten oder in der Wohnung und lass ihn danach suchen. Bei uns war relativ bald klar, dass bei unserem Labrador Kenai Nasenarbeit eine seiner Stärken ist, die er auch mit Begeisterung ausübt. Klar, findet man doch bei diversen Suchspielen immer wieder leckere Käse- oder Wurststücke.

So sieht ein mantrailing – Training mit pu(h)re.Dogs aus

Bei einer kurzen theoretischen Einführung beim ersten Treffen wurde uns Teilnehmern einmal grundsätzlich erklärt was da auf uns zu kommt. Trotz einiger skeptischer Blicke und Kommentare der Teilnehmer versichert Esther uns mit einem siegessicheren Grinsen „spätestens in einer halben Stunde weiß jeder Hund was er zu tun hat“. Und so war es.

Hund auf Feldweg
Auf der Suche beim mantrailing. Im freien Gelände wird die Zielperson versteckt. ©Esther Puhr

Der erste „trail“ war natürlich zur Eingewöhnung entsprechend kurz. Vorab wählt Esther für die Hunde jeweilige Zielpersonen aus und versteckt letztere im Gelände. Der Hund bekommt das getragene Kleidungstück der Zielperson zu riechen und mit dem Kommando „trail“ nimmt er zielstrebig, mit knapp über dem Boden befindlicher Nase und raschen Schrittes, die Spur auf und hat die Person im Nu gefunden.

mantrailing ©Esther Puhr
Wird eine Zielperson gefunden gibt’s natürlich großes Lob und Leckerlies für den Hund ©Esther Puhr

Natürlich besteht eine Einheit nicht nur aus einem „trail“ und natürlich werden diese immer schwieriger gestaltet – weil, so Esther, „Fortschritt muss sein“. So werden die Strecken länger und die Aufgaben anspruchsvoller. Es gibt Geruchskegeln, tote Trails, Kreuzungen, Schotterwege, Wiesen und Wasser. Esther wählt Gelände und Verstecke nach Schwierigkeit aus und achtet auf einen kontinuierlichen Trainingsfortschritt. Und natürlich wird nicht immer die gleiche Zielperson gesucht, sondern bunt getauscht.

Spaß, Selbstbewusstsein und Herausforderung – die Vorteile von mantrailing für deinen Hund

Das ist also mantrailing: Großer Spaß abseits der eingefahrenen Trainingsmethoden herkömmlicher Hundeschulen. Kenai und die übrigen Hunde werden dabei geistig stark gefordert, dauert das mantrailing doch etwa zweieinhalb Stunden. Auch das Selbstbewusstsein sowie die Bindung zwischen Hund und Hundeführer werden dabei gestärkt. Und das ist wichtig, keine Frage. Denn um die Grundbedürfnisse eines Hundes zu befriedigen, braucht es nicht nur Futter und Bewegung, sondern auch Aufmerksamkeit und geistige Herausforderung.

Lustig und informativ ist es übrigens auch für die Hundeführer: Zwischen den einzelnen trails bekommen wir immer wieder Feedback und Kommentare. Esthers humorvolle und aufgeschlossene Art machen diese zweieinhalb Stunden nicht nur für die Hunde, sondern auch für die Teilnehmer zu einem unterhaltsamen, gemeinsamen Erlebnis.

Dein persönliches Zuckerl von freets!

Du bist neugierig geworden? Sehr gut! Solltest du dich für ein mantrailing bei pu(h)re.Dogs entscheiden, dann hast du mit freets einen klaren Vorteil: gib‘ bei Anmeldung Bescheid, dass du durch freets auf das Training gekommen bist und du erhältst zum Start feinste Leckerlies von „Doggy Care„. Damit du für den ersten trail bereits mit ausreichend Belohnung für deinen Spürhund in spe ausgerüstet bist!

Nützliche Hinweise für deine Freizeitaktivität

pu(h)re.Dogs, Hundeschule Esther Puhr, 2630 Ternitz
Termine auf Anfrage
Preis: 135,00
Dauer: 4 Einheiten à 2,5 Stunden
Aktualisiert: 27. Juli 2017
www.puhre-dogs.at office@puhre-dogs.at

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