Mit dem Rad durch Wien. Sightseeing mal anders!

Radfahren in Wien, Rad vor der Mauer am Donaukanal
Als Arbeitsweg oder Freizeitvergnügen, Radfahren in Wien zahlt sich auf alle Fälle aus!

kurz&bündig

Ob als sportliche Betätigung oder Freizeitvergnügen. Ob als Ausflug oder einfach um von A nach B zu kommen. Radfahren in Wien solltest du einfach ausprobieren. Denn wählst du statt den üblichen Verkehrsmitteln in Wien das Rad, werden dir so einige Vorteile geboten: Bewegung, eine gute Infrastruktur und neue Blickwinkel. Und nicht nur das: Radfahren in Wien macht einfach Spaß. Kein Wunder, dass immer mehr Wiener zu Radfahrern werden und immer mehr touristische Angebote rund um Radfahren verfügbar sind. Warum du auch zumindest einmal die Stadt auf zwei Rädern erkunden solltest und was da nun speziell geboten wird?

Dass es vielfältige Wege gibt eine Stadt zu erkunden, das wurde durch einige Freizeittipps auf freets schon deutlich. Da kannst du dich – blieben wir beim Beispiel Wien – in die Vienna Ring Tram setzen und die historischen Ringstraßengebäude vorbei ziehen und Geschichten über dieselben erzählen lassen. Oder du fährst zum Hotel Daniel und leihst dir für einen Tag eine Vespa aus. Erkundungstour auf zwei Rädern also, statt auf zwei Füßen; und wenn wir schon bei Sightseeing auf zwei Rädern sind, dann ist natürlich auch eine dritte Möglichkeit zu nennen: mit dem Rad. Die in Wien eine besonders reizvolle Möglichkeit der Stadtbesichtigung darstellt.

Wien auf zwei Rädern:

5 Gründe warum Radfahren in Wien ideal ist

Citybikes, Radfahren in Wien
Kein Rad zur Hand und keine Lust eins für eine Stunde zu mieten? Dann hol‘ dir doch ein City Bike. ©Anita Arneitz
  1. Weil du oben mehr siehst als unten

    Dass du auf Radwegen mehr siehst als im unterirdischen Verkehrsnetz, versteht sich von selbst. Obwohl die U-Bahn an manchen Abschnitten zwar oberirdisch fährt und du einen Blick auf die Stadt erhaschen kannst, ist dein Sattel der beste Platz für eine gute Aussicht auf vorbeiziehende Häuser, versteckte Gassen und imposante Palais’. Von mehr Flexibilität in Sachen Streckengestaltung brauch’ ich gar nicht zu reden.

  1. Weil du schneller und einfacher von A nach B kommst

    Wenn du in Wien mit dem Rad unterwegs bist gibt keine Wartezeiten beim Umsteigen und ein schnelleres Vorankommen außerhalb des Wiener Öffi-Netz’. Klar, zwei Räder sind schneller als zwei Beine, vor allem wenn du auch etwas anschauen möchtest. Das gilt nicht nur für eine Stadtbesichtigung, sondern auch für den Alltag. Das gilt aber nicht nur für Öffis. „Fahrverbot ausgenommen Radfahrer“. Ein Schild samt Zusatz, das dir in Wien öfters begegnet. Und das Radfahrern natürlich ganz neue Streckenabschnitte öffnet. Dich gegen Einbahnen fahren lässt und dir den Zugang zu Straßen gibt, die Autofahrern verwehrt bleiben.

  2. Weil die Infrastruktur einfach passt

    Gratis, einfach, sicher. Das ist Radeln in Wien. Während du dir als Radfahrer in anderen Städten oder Ortschaften die Straße mit Autos und Lastwagen teilst ist das in Wien anders. Immerhin gibt’s hier 1270 Kilometer Radwegnetz, Tendenz steigend. Hier kannst du also ganz entspannt die Stadt erkunden, auf breiten Radwegen, in schattigen Alleen und in sicherem Abstand zu dem restlichen Verkehr. Abgesehen von Fußgängern natürlich. Dazu gibt’s in Wien viele Radparkplätze und die Möglichkeit ein City Bike auszuleihen. Also bei einer der rund 120 Stationen für eine Stunde gratis ein Fahrrad ausleihen und bei einer anderen, beliebigen Station wieder zurück geben.

  3. Weil du Sport betreibst und an der frischen Luft bist

    Bewegung tut gut, darüber brauchen wir ja auch nicht zu diskutieren. Ein toller Nebeneffekt von Radfahren in Wien ist natürlich, dass du gleich so nebenbei dein Trainingsprogramm absolvierst. Je nachdem natürlich, wie groß die von dir gewählte Radtour dann ist. Dabei bist du an der frischen Luft und stärkst nicht nur deine Muskeln sondern auch dein Immunsystem.

  4. Weil du Neues entdecken kannst

    Radfahren in Wien geht natürlich nicht nur, um von A nach B zu kommen, sondern auch, um Neues zu entdecken. Zahlreiche Themenwege und geführte Sight Seeing Touren per Rad gibt es schon im Angebot. Und Neues entdeckst du natürlich auch auf eigene Faust. Du verlässt gewohnte Wege, fährst durch für Auto gesperrte Gassen und ratterst über Kopfsteinpflaster. Destinationen bzw. Ausflugsziele gibt’s in und um Wien genug zu entdecken!

Radfahren in Wien: Wohin soll’s gehen?

Zahlreiche gut beschilderte Themenradwege führen durch Wien und darüber hinaus. ©Anita Arneitz
Zahlreiche gut beschilderte Themenradwege führen durch Wien und darüber hinaus. ©Anita Arneitz

All diese genannten Vorteile gelten natürlich für alle. Soll heißen, sie gelten für diejenigen, die das Rad täglich nehmen und gewohnte Wege zurücklegen. Von zu Hause in die Arbeit und retour, zur Uni oder zum Fitnesscenter. Aber natürlich gelten sie auch für Freizeitradler. Wenn du am Wochenende einmal raus möchtest und dafür das Rad nimmst. Wenn du Neues in Wien entdecken willst, wenn du mal weiter weg möchtest, auch einfach nur das Rad Fahrens wegen. Oder natürlich auch, wenn du gar nicht in Wien wohnst und nur auf einen Kurzbesuch vorbei schaust. Die Stadt einfach per Rad und nicht zu Fuß oder mit der U-Bahn erkunden möchtest.

Die risikoreichere Variante

Eine Möglichkeit ist natürlich einfach drauf los zu fahren. Dafür musst du dich natürlich schon ein wenig auskennen, denn die Sache mit Einbahnen und Wien ist ja bekanntlich nicht immer einfach. Oder mit Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen. Risiko dabei ist also, dass du Umwege machen musst oder du die Orientierung verlierst, oder mal absteigen und schieben musst.

Den Schildern folgen

In Wien gibt es aber auch einige Themenradwege und zwei Fernradwege, die gut beschildert sind. Hier musst du einfach nur dem grünen Schild mit der jeweiligen dazu passenden Beschriftung folgen. Da kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen. Die unterschiedlichen Themenradwege findest du übrigens auf der Website der Stadt Wien.

Inspiration holen

Daneben gibt es natürlich auch ein touristisches Angebot. Es gibt geführte Sight Seeing Touren mit dem Rad (mehr dazu unter: https://www.wien.info/de/wien-fuer/sport/radfahren/radtouren) und es gibt bereits einen Reiseführer, der dir 12 Radtouren durch Wien vorstellt.

Das rät dir freets fürs Radfahren in Wien

  • Du hast kein Rad? Kein Problem, dafür gibt’s das City Bike. Auf deren Website findest du alle relevanten Infos fürs Ausleihen.
  • Keine Lust auf Citybike oder Abstrampeln? Hier gibt’s eine Übersicht von Rad- und E-Bike Verleihstellen in Wien.
  • Die Website fürs Fahrradfahren in Wien ist übrigens Fahrrad Wien. Hier findest du alle News rund ums Radfahren, einen Routenplaner sowie eine Radkarte von Wien.
  • Die 12 Radtouren interessieren dich? Im Artikel „Wien mit dem Rad erkunden“ findest du mehr Infos zum Buch!

Nützliche Hinweise für deinen Ausflug

Öffnungszeiten: immer
Preis: kostenlos, bzw. rund 4 Euro pro Stunde für Radverleih
Dauer: ab 30 Minuten
Aktualisiert: 23. August 2016
www.fahrradwien.at
www.wien.info/de/wien-fuer/sport/radfahren

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2 Comments

  • Hallo Claudia,

    das ist eine super tolle Idee – mit dem Rad ist man ja wesentlich schneller unterwegs und bewegt sich zudem auch noch an der frischen Luft. Ganz toller Beitrag, der keine Frage offenlässt – bis auf vielleicht eine 😉 Gibt es beim Fahrradverleih auch Räder für Kinder? Dazu finde ich leider keine Info – vielleicht kannst du mir das auch noch beantworten 🙂 Würde dazu gern einen Beitrag für ilovevienna verfassen 🙂

    Vielen Dank für deine Hilfe!
    LG
    Janine

    • Liebe Janine! Danke für deinen Kommentar, freut mich, dass er dir gefällt. Bzgl. Kinderräder: die City Bikes gibts ganz bestimmt nur in „groß“ – bei den anderen Fahrradverleih-Stellen weiß ich das leider nicht. Wobei ich annehme, dass es auch Kinderräder gibt! Liebe Grüße, Claudia

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