Wanderung auf den Gösing

Blick auf den Schneeberg vom Gösing aus
Die Wanderung auf den Gösing führt dich nicht nur durch schöne Waldstücke, sondern vor allem zu dieser sensationellen Aussicht auf den Schneeberg. Da lohnt sich der Aufstieg! ©Ernst Höller

kurz&bündig

Der Gösing ist ein knapp 900 Meter hoher Berg im Naturpark Sierningtal bzw. den Gutensteiner Alpen. Nach einem stetig bergauf führenden Waldweg kannst du einen herrlichen Blick über den Schneeberg und die umliegenden Gegend genießen!

Ja, höchste Zeit wird es wieder für einen Freizeittipp, der dich ein wenig fordert. Dich an die frische Luft bringt, den Puls wieder einmal beschleunigt und dich der Natur näher bringt: sprich für einen Wandertipp. Umso dankbarer bin ich unserem Leser Ernst, dass er mir diesen Tipp für die Wanderung zum Gösing gegeben hat. Samt genauester Wegbeschreibung und traumhaften Fotos! Die ich nun in einen kurzen Text für dich umwandeln – und natürlich bei nächster Gelegenheit auch selbst erkunden werde!

Von den Elf Leichen bis zum Gösing: die Route

Von den eigentümlichen Bezeichnungen des Ternitzer Umlands war ja schon mal die Rede – Stichwort „von Ternitz nach Flatz“, wo schon einmal die besagten „Elf Leichen“ passiert wurden. Heute ist genau diese Stelle, an der „Bergkuppe“ zwischen Mahrersdorf und Ternitz der Ausgangspunkt für die Wanderung auf den Gösing. Einem knapp 900 Meter hohen Berg in den Gutensteiner Alpen. Die Tour besticht vor allem mit seinen herrlichen Aussichtspunkten.

Bei den „Elf Leichen“ angelangt, wo du auch gleich dein Auto stehen lassen kannst (Parkplätze gibt’s direkt vor Ort), geht’s auch schon los. Anfangs noch auf einem nicht markieren Weg: den mittleren der drei vorhandenen. Du startest gleich mal bergauf und diese Richtung wird dich auch den Großteil der Wanderung begleiten. Durch den Wald geht es immer geradeaus, immer höher hinauf auf den Gösing. Bis du auf die blaue Markierung triffst, die du dann auch in Richtung Naturfreundehaus folgst. Immer weiter bergauf, immer weiter durch den Wald.

Einen Abstecher zur Fleischesserföhre und zum Naturfreundehaus

Wenn dir das bergauf und der Wald dann doch zu eintönig werden gibt’s zwei Möglichkeiten eines Abstechers, die beide nicht allzu weit entfernt liegen. Einerseits zur Fleischesserföhre. Wären wir wieder bei den eigentümlichen Namen. So groß ist die Abwechslung jetzt nicht, immerhin handelt es sich hierbei auch um einen Waldbaum. Genauer gesagt um eine Schwarzföhre, die aber sehr mächtig und groß ist und sich dann doch ein wenig von ihren Artgenossen abhebt. Umsonst bekommt man ja auch nicht so einen Namen. Keine Sorge, wenn du dich für diesen Abstecher entscheiden solltest: es gibt genug Schilder, die dich sicher dorthin und wieder zurück führen!

Am Flatzer Anger angelangt (auf dem Weg mit der blauen Markierung) gibt’s einen vielleicht kulinarisch oder erholungstechnisch interessanteren Abstecher: zum Neunkirchner Naturfreundehaus, auch Flatzer Hütte genannt. Hier musst du jedoch aufpassen, denn die Hütte hat nur Samstags und Sonntags geöffnet! Wäre schade, wenn du dann vor verschlossenen Türen stehst. Wobei auch hier Bänke draußen zum Erholen warten und das erste Mal ein richtig schöner Ausblick. Zehn Minuten mehr Gehzeit kostet dich dieser kleine Ausflug übrigens, halb so wild also!

Zum Gipfelkreuz und zur Panoramaaussicht am Gösing

Am besagten Flatzer Anger biegst du dann auf den Weg mit der roten Markierung ein. Hier geht’s noch ein kleines Stück bergauf, natürlich, 898 Meter müssen ja auch erst einmal erklommen werden. Kurz vor dem Gipfel landest du bzw. der Weg oberhalb eines Felsabbruchs. Und hier bist du dann am Ziel angelangt. Zwar noch nicht am Gipfel, aber am schönsten Aussichtspunkt der Wanderung. Die sicherlich auch ein wesentlicher Grund ist, diesen Weg zu gehen und die Steigung auf sich zu nehmen. Oberhalb besagtem Felsabbruches kannst du also einen herrlichen Ausblick – oder wie es Ernst beschreibt, einen einmaligen Ausblick – auf den Schneeberg genießen. Mittels eines kleinen Pfads, der immer oberhalb des Felsens verläuft kannst du noch weiter entlang gehen und die Aussicht auch nach Osten weiter genießen. Es gibt natürlich auch eine Bank und die Möglichkeit zur Rast. Spätestens hier solltest du also mal richtig pausieren, die Aussicht genießen, ein wenig jausnen und relaxen. Selbst wenn du vorher auch bei der Flatzer Hütte warst!

Relaxen bei der Wanderung auf den Gösing
Nach so einem anstrengenden Aufstieg hast du dir eine Pause redlich verdient! Perfekt, wenn das Wetter noch mitspielt und du nicht nur den Ausblick, sondern auch die Sonne genießen kannst! ©Ernst Höller

Der Gipfel des Gösings ist dann weniger spektakulär. Er liegt mitten im Wald und kann mit besagtem Ausblick von vorhin nicht wirklich mithalten. Natürlich gibt es als Belohnung für die Gipfelstürmer auch das Gipfelkreuz als Zeichen des Erfolgs; sogar ein neues wie ich hörte!

Zurück geht es dann einfach weiter die rote Markierung entlang – und das endlich bergab! Nach einem Stück kannst du entweder dem Weg folgen oder über den Hühnersteig zurück zum Ausgangspunkt gelangen.

Das rät dir freets für deine Wanderung auf den Gösing

  • Parkplätze sind am Ausgangspunkt vorhanden
  • Der Ausgangspunkt „Elf Leichen“ liegt direkt zwischen Ternitz und Mahrersdorf auf der Bergkuppe und ist gut durch  einen Bildstock und kleinen Parkplatz zu erkennen. Kommst du von Richtung Ternitz liegt der Platz auf der linken Seite.
  • Wenn du auch in die Flatzer Hütte einkehren möchtest, dann nur am Samstag oder Sonntag gehen! Ansonsten ist die Hütte nicht in Betrieb!

Nützliche Hinweise für deine Wanderung

„Elf Leichen“, 2620 Ternitz
Dauer: ca. 3,5 Stunden
Schwierigkeitsgrad: mittel

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