Sebastianwasserfall in Puchberg
Naturschauspiel, Erfrischung an heißen Tagen, Mini-Ausflug mit Familie, oder Stopp im Rahmen einer längeren Wanderung. Warum du auch immer hierher kommst, ein Abstecher zum Sebastianwasserfall lohnt sich immer.

Kleiner Ausflug zum Sebastianwasserfall in Puchberg

kurz&bündig
Ein Besuch beim Sebastianwasserfall kann entweder mit einer längeren Wanderung kombiniert werden, oder auch schnell mal so geschehen. Vom Parkplatz von Sonnleiten bei Puchberg führt ein 700 Meter langer Weg durch den Wald zum Wasserfall. Hier finden hitzegeplagte Geister Abkühlung und Naturliebhaber ein schönes Schauspiel. Ein perfekter Mini-Ausflug für jede Jahreszeit.

Heiß ist es wieder geworden, als wir zum Wasserfall aufbrechen. Den Weg nach Puchberg einschlagen und unser Auto in Sonnleiten parken. Immerhin, zwei Grad kühler als bei uns zu Hause, bei über 30 reicht es aber immer noch. Macht nichts, denn wir sind ja am Weg zur Abkühlung. Was ist schon erfrischender als eiskaltes Wasser, das sich in die Tiefe stürzt. Abseits von Stadt, Ort und Straße, in einem kühlen Wald gelegen?

Kurzer Waldspaziergang zum Sebastianwasserfall

Liegt nur noch ein kurzer Spazierweg vor uns, der trotz Kindergarten und Hitze kein Problem für uns darstellen sollte. Denke ich zumindest, den zugegebenermaßen habe ich die Strecke nicht mehr so ganz frisch in Erinnerung. Kurz mal bergauf geht es, das ist mir noch klar, allzu weit ist es nicht. Zumindest in Relation mit unserer Wanderung auf die Maumauwiese, die beim Wasserfall (jedenfalls fast) zu Ende war, wie mir rasch klar wird. Denn so ganz unvorbereitet mit Flip Flops, Badesandalen und der Mini am Arm ist es dann doch noch ein Stück bis zum Wasserfall. Immerhin ein schönes Stück, nicht was die Länge, sondern die Beschaffenheit betrifft. Bald verlassen wir die Straße und biegen in den Wald. 15 Minuten verrät uns ein Schild, die aber (angesichts unseres Schuhwerks zum Glück) sehr großzügig bemessen sind.

 

Sebastianwasserfall bei Puchberg am Schneeberg
Da könnte man ewig stehen und schauen. Weil Wasser einfach was Anziehendes hat und natürlich weil es so schön kühl ist.

Nur ein paar Schritte noch zum Wasserfallwirt und wir biegen in den Wald. Verlassen endgültig die Straße und so kann auch unsere Kleine selbst über den Weg laufen. Schmetterlinge beobachten und endlich ohne Mamas Hand die Gegend erkunden. Wir folgen dem Sebastianbach. Ein schwaches Rauschen verrät uns, dass wir unserem Ziel näher kommen; und nach 10 Minuten erreichen wir tatsächlich den Sebastianwasserfall. Hier überwindet der kleine Bach, der seinen Ursprung auf der Maumauwiese nimmt und bis in den Ort Puchberg fließt, eine größere Steilstufe (leider konnt’ ich nicht herausfinden wie hoch) und stürzt sich tosend ins Bachbett.

Durchs Bachbett bis zum tosenden Wasser

cof

Ein Schauspiel für sich, egal zu welcher Jahreszeit. Im Winter, wenn große Eiszapfen hinunter hängen ebenso wie im Sommer, wo das Wasser Kühle spendet. Wo wir uns dann doch auch in den Fluss wagen, die Zehen ins eiskalte Wasser halten und über kleine „Stormschnellen“ immer weiter zum Wasserfall klettern. Oben angelangt bestaunen wir das Spektakel und haben jegliche Anstrengung und Hitze schnell vergessen.

Das rät dir freets für deinen Besuch beim Sebastianwasserfall

  • Parkplatz: Sonnleiten, danach rund ca. 10 bis 15 Minunten Gehzeit
  • Kinderwagen: das letzte Stück nicht mehr möglich
  • Hunde: erlaubt
  • Wasser: wer nicht mag, muss nicht ins Wasser. Für alle, die mögen, sind Extra-Schuhe fürs Wasser kein Fehler
  • Weiterwandern: beispielsweise zur Maumauwiese.
  • Besuchszeit: Wochenende an heißen Sommertagen stärker besucht

Besucherinfos

Wasserfallweg 10, 2734 Puchberg
Öffnungszeiten: immer
Preis: kostenlos
Dauer: 30–45 Minuten
Länge: hin und retour 1,5 Kilometer
Aktualisiert: 06. September 2020

Zuletzt besucht: Juli 2020

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