5 Gründe, warum die Hohe Wand mit Kindern einfach nur großartig ist

Hohe Wand, Familie bei Sonnenuntergang
Außergewöhnliche Tierbegegnungen, großartige Spielplätze, ein kleiner Streichelzoo und ganz viel Natur zum Austoben und Entdecken. Ein Ausflug zur Hohen Wand zahlt sich immer aus. Ganz besonders mit Familie. ©Niederösterreich-Werbung/Florian Lierzer

Lange war für mich die Hohe Wand immer gleichbedeutend mit Skywalk. Zugegeben, da hab ich erst relativ spät bemerkt, dass es noch einen Haufen anderer Dinge zu erleben gibt. Und damit meine ich nicht nur Wandern und die Natur genießen. Vor allem für Familien gibt es im Naturpark Hohe Wand viel zu erleben.

Schnee und Rodelspaß im Winter (am Spiel- und Spaßhügel oder anderswo)

Im Winter den großen Hügel hinunter rodeln. Durch abenteuerliche Röhren rutschen und meterhoch schaukeln. Der Spaß- und Spielhügel macht seinem Namen alle Ehre. Im Winter ist natürlich das Rodeln ein absolutes Highlight. Der Hügel bietet sich dabei besonders gut an. Den Hang hinauf stapfen und immer wieder hinunter rodeln, das wird eigentlich nie fad. Rodeln geht auf der Hohen Wand aber auch anderswo. Die hügelige Umgebung, die Waldwege mit dem fest gestampften Schnee zahlreicher Besucher, all das eignet sich auch wunderbar für eine Bobfahrt. Also am besten im Winter immer den Tellerbob oder zumindest ein Plastiksackerl einpacken. Für spontane Abenteuerfahrten.

 

Die faszinierende Natur

Die Hohe Wand ist auch Naturpark. Vor allem eigentlich. Ein Naturpark, der durch zahlreiche Wander- und Spazierwege gut erschlossen ist und sehr gut aufbereitet wurde. Unterschiedliche Themenwege führen durch den hoch gelegen Wald, immer wieder informieren Stationen über dessen Bewohner. Dabei können Groß und Klein auch immer wieder selbst Experten werden oder einfach mit raten. Besonders empfehlenswert ist der Gehegerundweg, der bei den Hirsch- und Steinbockgehegen und am Ende durch den Streichelzoo führt. Für einen besseren Blick kannst du auf die jeweiligen Plattformen klettern und die Tiere von oben beobachten. Oder du wagst dich gleich in die Nähe des Futtertrogs, um die Hirsche hautnah zu erleben. Damit das Gehen und Entdecken des Weges spannend bleibt, können sich die Kleinen auch auf Schatzsuche begeben. Dazu gibt’s im Naturparkzentrum eine Schatzkarte zu holen und Rätsel zu lösen.

Tierbegegnungen 

Hand hoch, wer ist schon einmal mit einem Lama an der Leine spazieren gegangen. Wer war bei einer Hirschfütterung dabei und konnte die Tiere hautnah und ohne Scheu beobachten? Auch wenn wir selbst noch nicht alle Möglichkeiten an Tierbegegnungen auf der Hohen Wand ausgeschöpft haben, hatten wir schon tolle Erlebnisse hier. Einen Hirsch hautnah beobachten, einen Esel ganz laut schreien hören, ein vorbei spazierendes Lama streicheln oder auch einen Hasen (genauso spannend für unsere Mädels). Dabei bietet sich einerseits der Gehegerundeweg an (zu den Hirschen geht’s nur 15min, geht also auch locker ohne Rundweg) und das Naturparkzentrum. Die Kleintiergehe mit Ziegen, Schweinen, Lamas, Schafen und Esel und natürlich dem Hasenkino.

Spielmöglichkeiten im Naturparkzentrum

Direkt anschließend am Streichelzoo gibt es gegenüber dem Spiel- und Spaßhügel nochmals einen großen Spielplatz. Weil, der benachbarte Spaß- und Spielhügel könnte ja beim zweiten Besuch etwas langweilig werden. Im Schatten der Bäume warten hier diverse Klettermöglichkeiten, Wippen, Rutschen und Jausenbänke. Ja und eigentlich gibt es hier auf der Hohen Wand ja immer wieder Spielemöglichkeiten. Einen Irrgarten zwischen den Gehegen beispielsweise oder dann später am Kindererlebnisweg. Für Abwechslung ist also gesorgt!

Der Kindererlebnisweg

Abseits von Naturparkzentrum, Spielplatz und Kleintiergehege führt ein 2km langer Rundweg in den Hexenwald. Bunte Steine weisen den Weg, Spielstationen und Geschichten verkürzen die Gehzeit. Der Kindererlebnisweg auf der Hohen Wand ist perfekt für einen kleinen Ausflug in die Natur, auch wenn die Kinder mal keine Lust zu gehen haben. Denn rutschen im Wald, Balancieren am Spinnennetz, mit geschlossenen Augen ein Stück gehen und vieles mehr, macht immer Spaß und lässt die Gehzeit wie im Flug vergehen.

ÜBRIGENS: Die Wege auf der Hohe Wand sind mit Kinderwagen problemlos zu befahren! Am Kindererlebnisweg ist es aber trotzdem mit Trage einfacher.

Ja und eins noch: Die Hohe Wand ist über eine Mautstraße erreichbar. Hoch gelegen, bei viel Neuschnee vielleicht nicht so ratsam. Und ein bisschen was kostet es auch. Alle Infos zu Mau und Parkmöglichkeiten findest du auf den anderen Beiträgen zur Hohen Wand.

Besucherinfos

Naturpark Zentrum, Kleine Kanzelstraße 241, 2724 Hohe Wand
Öffnungszeiten: jederzeit
Preis: Mautstraße am Wochenende 2,00 PKW, Erwachsene: 2,50; Kinder ab 3 Jahren: 1,00
Dauer: ab 1 Stunde
Aktualisiert: Oktober 2021
https://www.naturpark-hohewand.at

Zuletzt besucht: Oktober 2021

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